Flora & Fauna im Vogtland
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Veranstaltungstipps im Vogtland. Egal ob SR-Treffen, Dorftanz oder Party in verschiedenen angesagten Clubs und Discos im Vogtland. Unter "Vogtlandevents" gibt es immer massig Tipps zum weggehen und Party machen!!!
Geschichte des Vogtlandkreises
Das Vogtland ist Reich an Linien und Strukturen, an Farben und Flächen. Es ist eine Produktionslandschaft und damit eine ganz und gar zeitgemäße Landschaft mit Industrie und Landwirtschaft. Im mittleren Vogtland ist diese Vielgestaltigkeit der "Linien und Strukturen" besonders Stark ausgeprägt. Durch den reichen Wechsel von Bergen und Tälern, von Städten und Dörfern, von Wald, Ackerland und Weide weist dieser Raum vielfältige landschaftliche Reize und Werte auf, die wesentlich dazu beitrugen, dass sich in den vergangenen Jahrzenten ein bedeutendes und ideales Erholungsgebiet entwickeln konnte. Die Anfänge dazu liegen jedoch schon mehr als ein Jahrhundert zurück, aber zur vollen Entfaltung kam es erst in der Gegenwart.
Landschaft und Klima
Das Vogtland ist eine Mittelgebirgslandschaft, die beiderseits der oberen Weißen Elster liegt und eine sanft nach Norden abfallende Rumpffläche darstellt. Das mittelvogtländische Kuppenland besteht vorwiegend aus Diabastgestein. In ihrem Bereich ahben sich die Weiße Elster und ihre Zuflüsse bis zu 60m in das Gestein hineingegraben. Das gilt für die Elster besonders zwischen Pirk und Weischlitz sowie im Steinicht. Markante linksseitige Nebentäler stammen von Triebel-, Feile-, Kemmnitz-, Syra-, und Kaltenbach. Von den rechtsseitigen ist das der Trieb am bedeutsamsten. Die stark gegliederte Rumpffläche trägt zahlreiche Berge, Höhenzüge und Kuppen. Mit ihren Waldschüpfen prägen sie das Bild der Landschaft. Das mittlere Vogtland liegt zwischen 300 und 600 m hoch und ist von der Höhenstufengliederung her dem oberen Hügelland und unteren Bergland zuzuordnen. Mit einer mittleren Jahrestemperatur von 8,4 Grad Celsius ist Plauen gegenüber den benachbarten Hochflächen sehr begünstigt. Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge beträgt dagegen nur 670mm. Plauen und seine Umgebung bilden inmitten des kühleren und feuchteren Berglandes eine trockenwarme Insel.
Geologische Entwicklung
Das Kuppenland des Vogtlandes ist aus geologischer Sicht nicht einheitlich aufgebaut. Mitunter wechseln auf engem raum Gesteine verschiedener Art und unterschiedlichen Alters über- oder nebeneinander. Bilden die Täler, Wiesen, Äcker Sehenswürdigkeiten und Dörfer eine interessante und Abwechslungsreiche Mischung. Mehr als 60 Ortsnamen im Vogtland enden mit dem Wörtchen grün, z.B. Hundsgrün, Wernesgrün oder Stützengrün. Dies ist nicht ohne Grund der Fall, denn die Farbe des Vogtlandes ist grün, so wie die Wälder und Hänge der Flusstäler. Vor 420 Millionen Jahren war das heutige Vogtland Teil des flachen silurischen Meeres. Aus dessen Ablagerungen gingen verschiedene Schiefer und Kalke hervor. Das Flußgebiet der Weißen Elster begann sich erst in der Erdneuzeit, an der Wende zum (Eiszeitalter) zu bilden, als infolge der Auffaltung der Alpen die heutigen Mittelgebirge als Bruchschollengebirge entstanden.
Pflanzen- und Tierwelt
Um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert hat der Mensch die naturnahen Wälder meist in Fichtenhorste umgewandelt. An Steilhängen im Elstertal und seinen Nebentälern sowie auf manchen Pöhlen ist der Laubmischwald erhalten geblieben. Einige solcher Wälder wurde zu Naturschutzgebieten erklärt (Triebtal, unteres Kemnitztal). Auf den sonnenseitigen Hängen herrscht ein wärmeliebender Eichen-Winterlinden-Wald vor, in dem auch Stieleichen, Sommerlinde und Hainbuche vorkommen. Typische Sträucher sind Hasel, Roter Hartriegel und Roter Hekkenkirsche. Bemerkenswerte Kräuter sind u.a. Schwalbenwurz und Pfirsichblättrige Glockenblume. Die Wälder bieten vielen tieren zusagende Lebensbedingungen. Allerdings fähren manche ein verborgenes Dasein und werden nur selten gesehen. Das gilt u.a. für Iltis, Dachs und das zierliche Mauswiesel. Leichter lassen sich Reh- und Schwarzwild beobachten. Durch den häufigen Wechsel von Wald, Grün- und Ackerland weist das Vogtland viele verschiedene Biotope mit einer artenreichen Fauna auf. In Hecken haben Hasen, Fasane, aber auch Reptilien und Kleinsäuger ihren Unterschlupf. Die Vogelwelt ist besonders Reich vertreten. Bis zu siebzig Arten kommen hier vor, von denen etwa zwei Drittel hier brüten.
Besiedlung
Das klimatisch begünstigte Gebiet blickt auf eine lange Geschichte zurück. Davon zeugen mancherlei Bodenfunde und Kulturdenkmale aus ur- und frühgeschichtlicher Zeit. Aus Mittel- und Jungsteinzeit liegen bisher nur einzelne Feuerstein- und Felsengesteinwerkzeug vor. Von dauernder Besiedlung (13. bis 15. Jahrhundert v.u.Z.) des Vogtlandes künden Siedelplätze in der Umgebung von Taltitz und Jocketa. Besonders wichtig ist die befestigte Höhensiedlung auf dem Eisberg. Für das folgende Jahrtausende ist keine Besiedlung nachweisbar. Erst in slawischer Zeit war das Vogtland wieder besiedelt. Die 1122 überlieferte Bezeichnung für das Gebiet war "Gau Dobna" (slaw. dob=günstig, gut). Etwa 170 slawische Orts- und Flurnamen bezeugen die einstige slawische Besiedlung. Nach 1100 wurde das Vogtland von der Deutschen Ostexpansion erfaßt. Ostfränkische und oberpfälzische Bauern fanden zunächst in den slawischen Dörfern Platz, und deren Bevölkerung ging allmählich in der deutschen auf. [...bald mehr]
